Gesangskapellen wurden etwa seit dem 17. Jahrhundert so genannt. Erst im 19. Jahrhundert hat sich der Begriff für Gesang ohne instrumentale Begleitung etabliert. Heute steht A cappella für eine Kategorie in der Popularmusik, aber auch für Darbietungen in klassischen Stilrichtungen. Charakteristisch ist dabei stets die starke Hervorhebung des rein vokalen Charakters.
Mit no strings attached wird A-cappella-Musik aber nicht nur auf Konzerten dargeboten, sondern auch zu Firmenevents, Hochzeiten und Straßenfesten.
Da scheiden sich die Geister, und die Grenze ist fließend. Bei großen Gruppen wird allgemein von "Chören" gesprochen. Kleine Gruppen werden "Ensemble", "Combo" oder "Band" genannt.
no strings attached sind eine "Band" – das hat neben der Größe aber auch ganz spezielle Gründe:
Der instrumentenlose Gesang ist klanglich begrenzt, wenn er sich auf das beim Singen von Liedern übliche Klangrepertoire stützt. Vokalorchester sind schon seit langem eine Spielart, die dem Gesang eine tiefere Klangvielfalt abverlangt. Dabei ist für eine überzeugende Klangfülle eine Vielzahl von Stimmen notwendig.
Mit der Einführung zuverlässiger Mikrofon- und Verstärkertechnik stehen auch kleinen Gruppen wunderbare Möglichkeiten zur Verfügung. no strings attached spielt bekannte Stücke von bekannten Bands. Dabei werden oft die Sounds einer Band nachgebildet – natürlich rein vokal, Ehrensache!
Keyboards, Gitarren, Schlagzeug, Bass: Alles ist möglich.
Deshalb sind no strings attached eine Band.
Dem deutschen Wort "Kapelle" entsprechend wird häufig "a capella" verwendet. Die dem italienischen "alla cappella" ("Nach Art der Kapelle") entlehnte Schreibweise "a cappella" ist eigentlich die korrekte. Dazu kommen noch die Kombinationen "a-capella" und "a-cappella". Aber wir wollen mal nicht so sein:
Ganz egal, ob mit einem "p" oder mit zweien, ob mit Bindestrich oder ohne:
no strings attached liefern immer den amtlichen Sound.
Quelle: Wikipedia
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